Der Willys MB (später Jeep genannt) wurde 1940 auf eine Ausschreibung des amerikanischen Verteidigungsministeriums hin als leichtes (¼ Tonner), geländetaugliches Militärfahrzeug entwickelt, das sowohl auf der Straße als auch im Gelände zum Einsatz kommen und relativ preiswert zu produzieren sein sollte
Es war das erste Fahrzeug dieser Art, das in hohen Stückzahlen (370000 Exemplare vom MB bis 1945) entstand. Da die Kapazitäten bei Willys-Overland in Toledo nicht ausreichten, bekam auch Ford eine Lizenz zum Nachbau. Die Ford-Version nach Willys-Design (etwa 280000 Exemplare) unterschied sich nur in Kleinigkeiten. Die bald aufkommende Bezeichnung Jeep für den Willys MB wurde später zum Synonym für einen Geländewagen schlechthin und zum Vorbild für zukünftige Geländewagen-Generationen. Die Begeisterung für den Geländewagen war auch außerhalb des Militärs wie etwa in der Land,- und Forstwirtschaft so groß, dass der vielseitige Jeep nach dem Krieg als Willys CF2A auch für den zivilen Einsatz gebaut wurde. Ab 1959 folgte auf die ersten beiden Jeep-Versionen als Nachfolger der Ford M151 Mutt (Military Utility Tractical Track). Für ihn wurde der Trailer M416 gebaut.
Die Entwicklung des Jeeps stand unter dem Motto von Effektivität und Effizienz. Er war einfach aufgebaut, äußerst robust, spartanisch ausgestattet, leicht zu reparieren und ziemlich unverwüstlich
Auf ein Fahrzeug, dass in brisanten Situationen und unter unterschiedlichsten Voraussetzungen und klimatischen Bedingungen eingesetzt wurde, musste natürlich absolut Verlass sein.
Da der Jeep nicht viel Platz zum Mitführen von größerem Transportgut hatte, wurde schon bald auch ein Anhänger mit wasserdichter Canvas-Abdeckung für den Geländewagen entworfen
Der erste für den Jeep entwickelte Trailer (¼ Tonner) war der MBT, der zwischen 1943 und 1945 für den Willys Jeep MB gebaut wurde. Unterscheiden lässt er sich von dem M416-Trailer, der für den ab den späten 50er Jahren entstandenen und für den Indiochinakrieg und den Vietnam-Krieg eingesetzten Jeep des Typs M151 gedacht war, an den runden Kotflügeln des MBT (und des auf ihn folgenden M100) gegenüber den eckigen Kotflügeln des M416. Der abgebildete M416 Mutt verfügte über blattgefederte und mit Bremsen versehene Räder. Eine Heckklappe zum leichteren Beladen, gab es zwar nicht, dafür war der Trailer ziemlich wasserdicht und schwimmfähig. Die Militär-Trailer waren oft mit teilbaren Combat-Felgen versehen, damit bei Pannen die Reifen schneller gewechselt werden konnten.