Aktueller Hinweis

Liebe Besucherinnen und Besucher,

wir freuen uns sehr, Sie wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Erleben Sie die „Geschichte auf Rädern“ Dienstag bis Sonntag von 11 – 18 Uhr.

Für die Rückverfolgbarkeit sind von jeder Person die Kontaktdaten zu erfassen. Entweder füllen Sie ein Kontaktformular aus und geben dies bei Ihrem Besuch am Empfangstresen ab oder Sie registrieren sich vor Ort über die LUCA-App.

Wir haben ein umfassendes Hygienekonzept entwickelt und eine Vielzahl an Maßnahmen umgesetzt, um das Ansteckungsrisiko auf ein Minimum zu begrenzen. Bitte halten Sie sich an die geltenden Abstandsregeln und tragen Sie während Ihres Aufenthaltes im Automuseum einen medizinischen Mundschutz (Kinder bis sechs Jahre ausgenommen). Ferner verweisen wir auf die Vorschriften der Niedersächsische Coronaverordnung (aktualisiert am 24.11.21) mit den entsprechenden Warnstufen!

Wir bitten um Verständnis, sollte es zu Wartezeiten kommen. Wir bemühen uns, Ihren Besuch so reibungslos wie möglich zu gestalten.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Team vom Automuseum Melle

Ausblick auf die neue Sonderausstellung „Elektromobilität“

Besucher des Museums reagieren immer wieder ungläubig wenn sie erfahren:
Das Elektroauto entstand vor dem Benzinauto und es war zunächst recht erfolgreich:
Der erste Wagen, der mit mehr als 100 km/h Weltrekord fuhr, war 1899 ein Elektroauto.
Erfinder wie Edison oder Konzerne wie AEG oder Siemens beschäftigten sich intensiv und in großem Maßstab mit der Elektromobilität.
Wallstreet-Banker wollten die schon damals sichtbar werdenden Probleme des Großstadtverkehrs durch die Gründung der „Electric Vehicle“  Monopolgesellschaft zu lösen, um dabei gutes Geld zu verdienen.
Technische und vor allem ökonomische Fakten verwiesen die Elektromobilität aber bald in Marktnischen. Batterien waren zu schwer und konnten nicht genügend Energie speichern. Eine Lade-Infrastruktur fehlte völlig.
Die Firma Detroit Electric hielt mit ihren vornehmen, teuren Stadtfahrzeugen am längsten (bis 1939) durch. Für die wohlhabende Kundschaft war ein leiser und abgasfreier Betrieb wichtiger als Preis, Höchstgeschwindigkeit oder Reichweite.
Als die bei weitem wichtigste Nische erwies sich aber der kommunale und innerbetriebliche Nahverkehr. Hier hatte man kurze und vor allem planbare Fahrstrecken und lange Ladezeiten. Austauschbare, genormte Batteriesätze erleichterten den Betrieb.
„Elektrokarren“ wie die Bleichert Eidechse waren allgegenwärtig. Postfahrzeuge wie der Street Scooter erleben gerade eine Renaissance.
Kriegsbedingter Treibstoffmangel verhalf dem Elektroantrieb zu einem zweiten Frühling: Bleichert baute ein elektrisches Luxus-Cabriolet für den Industriellen Quandt. Der ausgestellte Detroit Electric war während des ganzen Kriegs in Betrieb. Strikte Rationierung verhinderte damals die Benutzung von Benzinautos.
Die Araber belebten mit der als politische Waffe eingesetzten „Ölkrise“ eher unfreiwillig die Entwicklung neuer Elektrofahrzeuge. Man reagierte mit umgebauten Benzinautos wie dem Golf Citystromer, der sich als zu schwer und zu teuer erwies. Herkömmliche Batterien ergaben viel zu geringe Reichweiten. Das galt auch für frühe kleine Elektro-Roller wie den Hercules E1.
Innovative Konzepte wie der Sinclair oder der vom Smart Entwicklungsteam geschaffene SAM scheiterten häufig an restriktiven Zulassungsvorschriften oder bei potentiellen Käufern an ihrem ungewöhnlichen Aussehen.
Erst mit dem Tesla von Elon Musk kam die Wende: Moderne Batterietechnik und Steuerungs-Elektronik, ein Aussehen, das auch konservative Käufer nicht überfordert war sicher wichtig; entscheidend waren aber auch erhebliche Subventionen, die erst im Zuge der Umweltschutzdebatte politisch durchsetzbar wurden. Heute profitieren alle Elektroauto-Hersteller davon. Wir erleben zurzeit eine spannende Entwicklung.

Garage der Erinnerungen - das Automuseum Melle

Hinter der Fassade einer denkmalgeschützten Fabrik können Sie die Geschichte des Automobils auf ungewöhnliche Weise entdecken: Das Automuseum Melle präsentiert auf drei Etage über 200 Fahrzeuge aus aus verschiedenen Epochen des Automobilbaus.

Das Besonderes unseres Museums ist jedoch das Konzept: Alle unsere Exponate sind fahrbereit und werden auch noch regelmäßig genutzt. Das macht unsere Ausstellung so lebendig, dass Sie bei jedem Besuch etwas neues entdecken können.

Besuchen Sie uns und erleben die Geschichte des Automobils in der Garage der Erinnerungen.

Ein ungewöhnliches Konzept

Technische Güter müssen regelmäßig benutzt werden, wenn man sie für die Zukunft erhalten will. Die im Museum ausgestellten Fahrzeuge sind funktionsfähig und werden regelmäßig benutzt. Viele Leihgeber haben dafür ihre besten Schätze zur Verfügung gestellt. Das Meller Automuseum zeigt stets 200-300 Fahrzeuge.

Geschichte auf Rädern

Der Name ist Verpflichtung, nicht nur wichtige Beispiele aus der Technik- und Designgeschichte des Automobils zu zeigen, sondern ebenso die immensen Auswirkungen dieser Erfindung auf das Leben der Menschen zu verdeutlichen.

Unsere Öffnungszeiten

Montag:geschlossen
Dienstag - Sonntag:11:00 - 18:00 Uhr