Flugzeugmodelle aus fast allen Etappen der zivilen und militärischen Luftfahrtgeschichte sind im Automuseum Melle als Dauerausstellung zu sehen
Über 1000 Modelle und Dioramen hat ein begeisterter Sammler und passionierter Flieger aus Osnabrück zusammengetragen und dem Museum zur Verfügung gestellt, um die Sammlung einem historisch und technisch interessierten Publikum zugänglich zu machen. Gebaut wurden die Modelle von Alexander Krop, der sie detailgetreu und allesamt im selben Maßstab von 1:72 entstehen ließ. Das ermöglicht dem Betrachter die Größenverhältnisse der unterschiedlichsten Flugzeugtypen gut miteinander vergleichen und abschätzen zu können. Die anschauliche Reise durch die Luftfahrtgeschichte führt von den Anfängen der Fliegerei über die wichtigsten Entwicklungen der damals aktiven Flugzeugbaunationen bis hin zur frühen Neuzeit etwa mit dem Modell der Concorde.
Klassiker der Luftfahrt finden sich genauso in den Vitrinen wie Militärflugzeuge jeglicher Couleur
Zu den Klassikern zählen Flugzeuge wie die DHC-6 „Twin Otter“ von De Havilland, Passagierflugzeuge von Hawker Siddeley, Rennflieger von Macci, Loening oder Deperdussin, Wasserflugzeuge wie die Libelle II von Dornier aber auch Schulflugzeuge wie der „Jungmann“ von Bücker.
Einen großen Teil der Sammlung repräsentieren natürlich auch Militärflugzeuge, darunter der Dschungelkampfflieger „Skyraider“ von Douglas, Zerstörer wie die „Hornisse“ von Messerschmitt, Aufklärungsflieger á la MS 225 von Morane-Saulnier, Bomber wie der „Renzan“ von Nakajima oder Kampfflieger wie „Der Eiserne“ von Junkers.
Auch ein Bezug zur Automobilgeschichte ist vorhanden
Er erschöpft sich nicht allein in der Flugmotorenentwicklung von Automobilproduzenten wie Packard, Rolls-Royce, BMW, Hispano-Suiza und Co. Vielmehr inspirierte der Flugzeugbau mit seinen leichten Materialien und aerodynamischen Formen auch das Automobildesign nachhaltig, was ein Rundgang durchs Museum eindrucksvoll belegt.
Fotos & Text: Marina Block